Rückblick: Geflüchtete erheben ihre Stimme – Haltung statt Mitleid

 

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Geflüchteten eine Stimme geben, Haltung zeigen und gemeinsam für eine bessere Zukunft kämpfen-das waren die Ziele der Veranstaltung „Geflüchtete erheben ihre Stimme-Haltung statt Mitleid“, die am 18.04. ab ca. 18:00 im Ostentorkino Regensburg stattfand.  Sie war Teil der Vortragsreihe „Geflüchtete erheben ihre Stimme“, welche 2016 in Nürnberg startete und nun zum ersten Mal auch in Regensburg Halt machte. Etwa sechzig Menschen wohnten den verschiedenen Redebeiträgen und Erfahrungsberichten zu Flucht, Fluchtursachen und aktuellen Bedingungen für Geflüchtete in Deutschland bei, welche von Geflüchteten und AktivistInnen der Prolos Nürnberg, der Sozialrevolutionären Aktion und des Bündnisses „Fluchtursachen bekämpfen“ vorgetragen wurden. Wichtig war den VeranstalterInnen, vor allem die Geflüchteten selbst sprechen und alle BesucherInnen teilhaben zu lassen. Hierfür gab es auch für jeden Text eine Deutsch-Englische Übersetzung.

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02. Mai – Tag der Überflüssigen

Liebe Freundinnen und Freunde,

auch in diesem Jahr werden weltweit wieder Millionen von Menschen am
„Internationalen Kampftag der ArbeiterInnenklasse“ auf die Straßen gehen.
Dieser Tag ist nach wie vor ein unverrückbares Symbol für den Kampf der Lohnabhängigen gegen die Herrschenden. Immer wieder muss daran erinnert werden,
dass unzählige Errungenschaften der Menschen im 21. Jahrhundert in den letzten hundert Jahren in blutigen Kämpfen, Streiks, Aufständen, Protesten, später dann durch mühevolle Verhandlungen organisierter Gewerkschaftsverbände oder wilde Streiks,
denjenigen abgetrotzt wurden, welche aufgrund ihrer ökonomischen Position als
Kapitalist*Innen gezwungen sind, nicht den Mensch, sondern den Profit und das Kapital
an die erste Stelle ihrer Entscheidungen zu stellen. Sicherlich umfasst die inhaltliche
Gesamtheit dieses Kampftages auch jene Menschen, welche auf Sozialleistungen
angewiesen sind. Menschen die als Leih- oder Zeitarbeiter ihr Leben fristen müssen,
sowie sämtliche Menschen, welche in dem immer größer werdenden Niedriglohnsektor
beschäftigt sind, werden allerdings in der Gesellschaft häufig übersehen.
Nicht zu vergessen sind auch die zehntausenden Wohnungslosen in der Bundesrepublik
oder die vielen Geflüchteten.

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Moscheebau in Regensburg- Aufstehen gegen rechte Hetze und Nationalismus.

Am Samstag, dem 24.03., fand auf dem Domplatz ab 13 Uhr eine AfD Demonstration gegen den Bau einer DITIB Moschee in Regensburg statt. Die etwa 200 Teilnehmer der AfD-Veranstaltung protestierten aber keineswegs nur gegen den durchaus kritisch zu beurteilenden DITIB-Verein, sondern strotzten nur so vor rassistischen Parolen, Hetzreden und fremdenfeindlichen Ausrufen. Bereits zwei Stunden zuvor formierte sich auf dem Domplatz West eine Gegenkundgebung der Initiative gegen Rechts, welcher verschiedenste Personengruppen beiwohnten. Etwa 400 Antifaschist*innen kamen zusammen, um gegen die Islamophobie und den Fremdenhass der AfD zu protestieren. Zu betonen ist hierbei, dass sich die Gegendemonstration nicht mit der DITIB Gemeinde solidarisiert, denn bei dieser handelt es sich um einen Verein, der der faschistischen Regierung der Türkei untersteht und dessen Mitglieder zu einem Teil gefährliche Ansichten vertreten. Bis auf wenige Zwischenfälle blieb der Regensburger DITIB Verein bislang allerdings unauffällig. Die Antifaschist*innen der Gegenkundgebung stellten sich klar gegen Nationalismus, ganz gleich ob von Seiten der AfD oder DITIB. Wichtig war ihnen, die Religionsfreiheit hochzuhalten, welche in Deutschland nicht umsonst im Grundgesetz verankert ist. Diese lässt keinerlei Spielraum in der Diskussion um den Moscheebau.

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WORKSHOP: Aktiv werden an Berufs-/Schulen – gegen Rassismus und Abschiebungen

Die Organisationslosigkeit, die Unbewusstheit, der bürgerliche Individualismus ist heute die größte Schwäche der Arbeiter*innenbewegung.
Mit welchen Mitteln kann dagegen der Kampf geführt werden?
An welchen Orten?
Wie lernen besonders die Jungendlichen in der Arbeiter*innenklasse, von einer Masse an sich zu einer Klasse für sich zu werden?
Indem sie gemeinsam kämpfen lernen!
Indem sie lernen, was ihre größten Schwächen sind, praktisch und theoretisch.
Ein erster Schritt dafür ist der Kampf gegen die Spaltung nach Nationalität, nach Arbeitsvertrag oder Geschlecht.

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Bayern demilitarisieren! Keinen Frieden mit den herrschenden Verhältnissen!

Ostermarsch: 2. April 14 Uhr Kopernikusplatz Nürnberg

Die neue Bundesregierung steht und es ist wieder mal eine große Koalition. Die neue Regierung tut geschäftig und gibt vor, die bestehenden Probleme anzupacken. Aber sind das neue Heimatministerium, die Verschärfungen der Polizeiaufgabengesetze oder der Ausbau der Überwachung wirklich Lösungen für die Probleme der Gesellschaft? Wohl kaum. Die neoliberale Politik ist Verursacher des gesellschaftlichen Krisenzustands und verkauft uns polizeistaatliche Strategien und Nationalismus als „Lösungen“. Diese sollen aber nur verhindern, dass wir die Wurzel des Problems erkennen, uns zusammenschließen und kämpfen. Ihre rechte Hetze spielt die Geflüchteten gegen die einheimische Bevölkerung aus. Der gesellschaftlich verwurzelte Rassismus dient dabei als Handwerkszeug. Die Herrschenden verursachen weltweit Not und Elend. Gegen die Folgen ihrer Politik setzen sie auf die Abschottung Europas und die Repression gegen Geflüchtete, doch an ihrer imperialistischen Kriegs- und Handelspolitik, welche die eigentlichen Ursachen für Flucht und Vertreibung ist, werden sie nichts ändern. Es wird so getan, als hätte das Eine mit dem Anderen nichts zu tun.

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