Internationaler Tag gegen die Gewalt an Frauen

Die Gewalt hat System

Eine Öffentlichkeit, die bei Morden an Frauen durch (Ex)Partnern von Familientragödien spricht. Vornehmlich, wenn der Täter weiß ist und keinen Migrationshintergrund hat. Jeden Tag versucht ein Mann seine (Ex)Partnerin zu töten. Jedem dritten gelingt es. Die Täter werden jedoch vor Gericht meist nicht wegen Mordes, sondern nur wegen Totschlags verurteilt. Die Strafe dafür liegt zwischen 12 Monaten und 10 Jahren. Aus der hohen Emotionalität der Tat würden sich strafmildernde Umstände ergeben, schließlich sei das Ehrgefühl des Mörders verletzt und er habe aus Affekt gehandelt. Doch Frauen werden ermordet, weil sie Frauen sind. Aus diesem Grund fordern Feminist*innen seit langem schon den Begriff des Femizids in das Strafgesetzbuch einzuführen. Sogar die Vereinten Nationen haben Deutschland wegen der milden Bestrafung der Täter gerügt. Und wir schreiben immer noch das Jahr 2019

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Ein Gedanke zum Tag der Gewalt gegen Frauen

Schämst du dich für deine Gesundheit? Nein? Warum werden dann in unserer Gesellschaft Geschlechtskrankheiten nicht offen thematisiert?

Ein Diskussionsgegenstand, der sowohl in den Medien als auch in der radikalen Linken viel zu kurz kommt:

Die sexuell übertragbare Infektion

Noch immer ist es ein gesellschaftliches Tabu, sich über die Erkrankung an Geschlechtskrankheiten auszutauschen und einen offenen Umgang zu pflegen. Bei einer Erkältung, Pfeifferschem Drüsenfieber oder einer Grippe würde wohl kaum jemand auf die Idee kommen, ein Geheimnis daraus zu machen und seinen Bekanntenkreis im direkten Kontakt nicht über die Ansteckungsgefahr aufzuklären. Währenddessen sprechen nur die wenigsten Menschen eine Geschlechtskrankheit direkt an. Selbst, wenn diese auch außerhalb von sexuellem Kontakt übertragbar ist. Viele Menschen wissen auch nichts von ihrer Erkrankung oder lassen sich gar nicht erst untersuchen. Doch woran liegt das?

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1. Regensburger Kriegsexpo

Mit Sicherheit tödlich. Ein Frontbericht

AKK ist gerade dabei, den öffentlichen Raum weiter zu militarisieren. Die Sozialrevolutionäre Aktion Regensburg und die Prolos aus Nürnberg wollten da nicht hintanstehen und veranstalteten am 9. November die 1. Regensburger Kriegsexpo. Dabei handelte es sich nicht um eine schicke Parade, sondern um eine satirische AgitProp-Kundgebung gegen Militarismus, Krieg und Imperialismus. Das Ziel war, die Kriege, die global geführt werden, öffentlich präsenter werden zu lassen und Profiteure und Kriegszwecke zu benennen.

„Die Abschottungs-Industrie stellt sich vor: Ihr Krieg beschert Ihnen Massen an nicht verwertbaren Kriegsverlierern? Nicht mit unseren hochmodernen Grenzanlagen! Unser Produkt garantiert Ihnen, dass das Elend vor der Tür bleibt. Kommen Sie vorbei und bestaunen Sie unser neues Grenzanlagen-Modell!“

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Oberpfalz entnazifizieren – Eine Zwischenbilanz

Lagebericht aus der Oberpfalz

Die sogenannte Prollcrew ist eine eher verdeckt agierende Gruppe organisierter Neonazis im Städtedreieck Schwandorf (u. A. auch in Amberg, Neumarkt aktiv).
Vernetzt ist die Prollcrew im subkulturellen Bereich mit der europäischen Neonazi-Szene. Aufgefallen ist sie durch die Teilnahme an bundesweiten Naziaufmärschen, Kontakte zu Combat18 und deren musikalischer Propagandaabteilung, Verbindungen zum sogenannten „Dritten Weg“. Hervorgegangen ist sie aus dem „Freien Netz Süd“. Sporadische Übergriffe auf politische Gegner sind bekannt. Eine Gefahr für die ganze Region.

Die Prollcrew organisierte Neonazi-Konzerte in einem lokalen Sportheim, wodurch eine indirekte Etablierung der Ideologie durch Partizipation in Vereinen stattfand. Sie konnte, beinahe ohne Gegenwind durch die lokale, bürgerliche Gesellschaft, über Jahre agieren. Ausnahme war unter anderem ein Zeitungsartikel in der „Mittelbayerischen Zeitung“, der über die Umtriebe der Neo-Nazis informierte. Ein lokales Anti-Nazi-Bündnis in Schwandorf ist bisweilen nicht aktiv in Erscheinung getreten, um Kontra zu geben.

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Unsere Solidarität gegen eure Repression!

Beim G7 Gipfel 2019 in Biarritz, Frankreich, zeigten sich die herrschenden Repressionsapperate wieder von ihrer besten Seite. Etliche Festnahmen, Angriffe auf Protestcamps und Demonstrationen gestalteten den Alltag alljener, die gegen dieses System auf die Straße gingen.
Auch 3 Genossen aus Bayern sitzen seit mehreren Wochen in Frankreich im Gefängnis.
Wir kritisieren aufs Schärfste die Strategien des französischen Staates und fordern Freiheit für alle politischen Gefangen!

Solidarische Grüße aus der Oberpfalz!
Hoch die Solidarität!

Internationale Klimaprotest Fridays for Future am 20.09.19

Auch wir waren wieder als antikapitalistischer Block am internationalen Klimastreik zu Fridays for Future beteiligt, um ein klares Statement gegen die ausbeuterischen Verhältnisse auf der ganzen Welt zu setzen. Insgesammt sollen, inklusive der Fahrraddemo und der erfolgreichen Menschenkette um die Altstadt, bis zu 4000 Personen in Regensburg an den Protesten teilgenommen haben. Quer durch alle Altersschichten hindurch. Wir haben uns auch darüber gefreut abermals eine Rede auf dem Domplatz halten zu können, welche wir euch in voller Länge noch einmal zur Verfügung stellen wollen:

„Die Welt ist doch schön.
Die Sonne scheint, wenn sie nicht gerade vom Rauch brennender Regenwälder verdeckt ist. Die Blumen blühen, wenn sie nicht gerade zubetoniert werden, um darauf Kaufhäuser und Luxuswohnungen zu bauen.
Die Bienen summen in der Luft, wenn sie nicht gerade auf den Monokulturen von Großbauern an Glyphosat verrecken.
Die Polizei sorgt für unsere Sicherheit, wenn sie nicht gerade Aktivist*innen im Hambacher Forst zusammenhauen und unsere Politiker*innen haben alles im Griff. Wenn sie überhaupt noch etwas sehen, bei der Tiefe wie sie im Enddarm der Auto-, Energie- und Rüstungsindustrie stecken.

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Pressemitteilung der Sozialrevolutionären Aktion bezüglich der antifaschistischen Demonstration am 27.07.2019 in Schwandorf

Schwandorf, Du hast ein Problem!

Mit großem Erstaunen nahmen wir die Pressemitteilung der Polizeiinspektion Schwandorf bezüglich der an diesem Wochenende stattgefundenen Demonstration zur Kenntnis.

Die uns am Samstag in Schwandorf von der Polizei entgegengebrachte Repression lässt uns zutiefst an deren Rechtsstaatsverständnis sowie an dem im Grundgesetz verbrieften Recht der Demonstrationsfreiheit zweifeln.

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