Terroranschlag in Hanau

Ferhat Ünvar
Gökhan Gültekin
Hamza Kurtović
Said Nesar El Hashemi
Mercedes Kierpacz
Sedat Gürbüz
Kalojan Welkow
Vili Viorel Păun
Frau Rathjen

Man sollte von nun an diese Namen stets aufzählen, wenn man über den Terroranschlag in Hanau am 20.02.2020 spricht. Genauso wie man es mit den anderen mittlerweile über 200 Menschen tun sollte, die seit 1989 von Faschist*Innen ermordet wurden, wenn man über faschistischen Terror redet. Namen wie Oury Jalloh, Walter Lübcke oder Amadeu Antonio. Doch die bürgerliche Gesellschaft tendiert dazu, diese Namen wieder zu vergessen und als Teil eines tragischen Vorfalls durch einen psychisch kranken Einzeltäter zu betrachten. Anders kann ich mir diese völlig geistig umnebelte Eigenart der breiten Bevölkerung, nach ein paar Tagen wieder ganz normal zum Alltagsgeschehen überzugehen, nachdem Blut durch einen Faschisten vergossen wurde, nicht erklären.

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Umkämpfte autonome Zonen

Ein anderer Blick auf Mexico

Selbstermächtigung, kommunale Autonomie und bewaffnete Aufstände in einem Land im Kriegszustand.

Hiermit möchten wir euch zu einem Vortrag am 09.04.2020 um 19:00 im Weißgerbergraben 22 einladen.

Themen sind unter anderem Aufstände und organisierte, bewaffnete Selbstverteidigung im Kampf gegen Narco-Kartelle und die mexikanische Regierung.
Im ersten Teil der Veranstaltung werfen wir einen Blick auf den Drogenkrieg, soziale Bewegungen, autodefensas, kommunale Selbstverwaltung und autonome Volkspolizeibewegegungen in den mexikanischen Bundesstaaten Guerrero und Michoacan. Im zweiten Teil schauen wir uns eine Dokumentation über die autonome Gemeinde Cheran im Staat Michoacan an. 2011 erhob sich die Bevölkerung Cherans gegen den illegalen Holzabbau der Drogenkartelle und deren Kompliz*innen, also Polizei, Politiker*innen und die Regierung. Seit der Durchsetzung ihrer Selbstverwaltung durch bewaffnete Selbstverteidigung leben die Kommunard*innen von Cheran ohne Parteien, Polizei oder Bürgermeister*in. Ihr Kampf wird gestützt von Räten und Kollektivität.

Neben dem Vortrag und der Doku (ca.40min, mit deutschen Untertiteln) erwartet euch leckeres veganes Essen gegen Spende.

Nos Vemos!

Vortrag zur Münchner Sicherheitskonferenz

Was ihr schon immer über die SIKO wissen wolltet:

Bei der Münchner Sicherheitskonferenz (SIKO/MSC), die vom 15. -17. Februar 2020 in München abgehalten wird, handelt es sich um das weltweit größte Treffen von Akteur*innen aus Militär, Sicherheitsbranche, Wirtschaft und Politik. Dort fallen Entscheidungen, die das System von Ausbeutung, Unterdrückung und Krieg weltweit am Laufen halten. Das Who-is-who des sogenannten militärisch/industriellen Komplexes präsentiert dort, medienwirksam und mit reichlich Politprominenz, ihre Vorstellungen von Frieden und Sicherheit.
Sicherheit jedoch nicht für geflüchtete Menschen oder politisch Verfolgte.
Nein, Sicherheit für die herrschende Klasse.

Münchner Sicherheitskonferenz 2020

Neben den Anti-Nazi-Protesten vergangenes Wochenende in Dresden und Bamberg, gab es eine weitere widerliche Veranstaltung, gegen die 3000 Menschen auf die Straße gingen: Die Münchner Sicherheitskonferenz.

Vertreter*innen von Politik, Militär und Industrie treffen sich dort jährlich, um die Interessen der westlichen Länder und Europas in den kommenden Kriegen und Konflikten zu planen und umzusetzen. Neben einem ehemaligen Leiter des Folterlagers Guantanamo fand auch der deutsche Aussenminister Maas den Weg zu dem Treffen der Kriegstreiber*innen.

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Thomas-Bummel – Nürnberg

So sehen Burschis aus? Allerdings!

Bereits seit vielen Jahren besuchen am Thomas-Bummel in Nürnberg nicht nur reaktionäre und nationalistische Burschenschaften die Veranstaltung im Herzen der Stadt, sondern auch Verbindungen, die sich diesem Dreck entschieden entgegenstellen.

Jedes Jahr treffen sich am dritten Advent zahlreiche Studentenverbindungen, Korps und sonstige Burschenschaften in der Nürnberger Innenstadt. Viele dieser Verbindungen gelten als reaktionär und nationalistisch, einige haben gute Verbindungen zu Organisationen der extremen Rechten oder beteiligen sich aktiv in faschistischen Netztwerken.

Seit vielen Jahren jedoch nehmen auch Burschenschaften am Thomasbummel teil, die sich deutlich gegen Nationalismus, Sexismus und Rassismus positionieren. Sie nennen sich die Ururburschenschaften und ihre Trachten unterscheiden sich leicht von denen der rechten Verbindungen: Sie bestehen zum Beispiel aus Kartoffelsäcken, Klobürsten und Alu-Mützen. Vereinigt haben sich diese Ururburschenschaften im Nürnberger Convent.

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Oberpfalz entnazifizieren – Antifaschismus in die Offensive!

Egal wie ihr euch nennt, die Zeiten in denen ihr versuchen konntet still und leise die Gesellschaft zu unterwandern, sind vorbei!

Wir hoffen, dass die Menschen in Schwandorf und Umgebung es weit über den 02.12.2019 hinaus schaffen, gegen Rechte Hetze vorzugehen.

Antifaschismus in die Offensive!
Es gibt kein ruhiges Hinterland!

Freiheit für Kurdistan!

Demonstration in Regensburg
17 Uhr Hauptbahnhof Auftakt, Zwischenkundgebungen Domplatz und Haidplatz, Abschlusskundgebung Neupfarrplatz

Seit 9. Oktober führt die Türkei einen völkerrechtswidrigen Krieg gegen die demokratische Föderation in Nord- und Ostsyrien, genannt Rojava. Mit diesem Angriff versucht das türkische Regime seine Besatzungsgebiete in Kurdistan zu erweitern.
Bereits zweimal, im August 2016 und Januar 2018, ist die Türkei im Norden Syriens einmarschiert. Die türkische Armee und verbündete islamistische Einheiten besetzten die Stadt Afrîn und läuteten damit eine humanitäre Katastrophe ein. Dabei wurden bis zu 200.000 Menschen vertrieben. Unmittelbar nach dem Einmarsch kam es zu massiven Plünderungen, Verschleppungen, Vergewaltigungen und Folter. Islamistische Einheiten kontrollieren seitdem die Region und setzen ihre extreme Auslegung der Scharia durch. So werden seither religiöse Minderheiten verfolgt, Frauen massiv unterdrückt und Kurdisch als Unterrichtssprache aus den Schulen verbannt.

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