KRISENBLATT zu Covid 19

Covid 19 – Krise

Die Lage ist ernst. Binnen weniger Wochen hat das Corona-Virus die ganze Welt auf den Kopf gestellt. Sämtliche Medien sind fast ausschließlich von dieser Thematik bestimmt. Es werden täglich Zahlen miteinander verglichen, die keine gemeinsamen Parameter beinhalten, also schlichtweg keinerlei representative Statistiken bilden können. Nur welche Information ist denn innerhalb dieses Überflusses an “Corona-Nachrichten” tatsächlich valide oder sogar relevant?

Weiterlesen „KRISENBLATT zu Covid 19“

Rückblick – Krieg dem imperialistischen Krieg!

Anlässlich des 1. September waren wir zusammen mit dem IKS, der FDJ Regensburg dem Arbeiterbund für den Wiederaufbau der KPD OG Regensburg und vielen Genossinnen und Genossen auf der Straße, um gegen die weltweiten Machenschaften von Kriegstreiberei zu protestieren.


Nie darf es gegen die Ungerechtigkeit zu einem Schweigen kommen. Umso mehr die Leute da draußen absehen, ihr eigenes Wort zu erheben und damit leiser werden, umso lauter wird der Schrecken des Krieges werden.

„Zerreißt den Mantel der Gleichgültigkeit, den Ihr um Euer Herz gelegt! Entscheidet Euch, ehe es zu spät ist!“

Die Weiße Rose in ihrem 5. Flugblatt Ende Januar 1943.

Krieg dem imperialistischen Krieg!

Heraus zum Antikriegstag, 1. September 2020! Beginn Kundgebung: 18.00 Uhr – Neupfarrplatz Regensburg

Am 1. September führen weltweit jedes Jahr Menschen verschiedenste Protestaktionen durch, um am Jahrestag des Überfalls der Wehrmacht auf Polen gegen Krieg zu mahnen und ihrer Forderung nach einem friedlichen Zusammenleben Ausdruck zu verleihen. Diese Forderung sollte der Traum jedes Menschen sein. Aber die Welt wird nicht durch Träume, sondern durch Taten verändert.

Weiterlesen „Krieg dem imperialistischen Krieg!“

Solidarität mit dem Streik in Königswiesen!

Hinter dem Streik – verwobene Unterdrückungen – ein gemeinsamer Kampf:

Dieser Arbeitskampf hat sehr bildlich einige Absurditäten zum Ausdruck gebracht: Arbeiter*innen aus Ländern, die an imperialistischer Ausbeutung ersticken, kommen nach Deutschland, um unseren Wohlstand aufzubauen. Der Großteil des Profits daraus geht aber auch nicht mal an die deutsche Bevölkerung, oder gar an Arbeiter*innen, sondern an die Ausbeuter*innenklasse. Es greifen eine Vielzahl von Ausbeutungsmechanismen, unter Anderem struktureller Rassismus und unterschiedliche Arbeitsverhältnisse. Aber der Fokus darauf, wie vielfach Menschen ausgebeutet und diskriminiert werden, individualisiert die Kämpfe, anstatt daraus einen einzigen Kampf gegen den Kapitalismus an sich zu führen. Währenddessen müssen sich die nicht-Streikenden von ohnehin mangelhaft informierten Linken anhören, dass sie Streikbruch begehen, obwohl auch nur etwa 25 Kundgebungsteilnehmer da sind, weil so viele andere – je nach Auslegung – entweder „verhindert sind“ oder eben „Streik brechen“.

Weiterlesen „Solidarität mit dem Streik in Königswiesen!“

Rückblick – Antifaschistische Kundgebung – für die Ermordeten in Hanau

„Wir haben uns ein Versprechen gegeben: Nie zu vergessen und niezu vergeben. Solange nicht […] bis endlich Konsequenzen gezogenwerden […], solange werden wir nicht aufhören zu kämpfen.“

Statement von Angehörigen der Ermordeten in Hanau.

Danke an alle die heute dabei waren und ein Zeichen gegen Rassismus und Antisemitismus gesetzt haben. Der Kampf geht weiter, jede Minute des Lebens muss jede*r gegen Rassismus und Antisemitismus aufstehen. Kein Vergeben, kein Vergessen. #norasicm #saytheirnames

Antifaschistische Kundgebung – für die Ermordeten in Hanau

Rassismus tötet – in Hanau und überall
„Wir haben uns ein Versprechen gegeben: Nie zu vergessen und nie
zu vergeben. Solange nicht […] bis endlich Konsequenzen gezogen
werden […], solange werden wir nicht aufhören zu kämpfen.“
Statement von Angehörigen der Ermordeten in Hanau

Am 19. August 2020 – 18 Uhr Neupfarrplatz

Am 19. Februar 2020 erschoss ein Mann in Hanau 9 Menschen, danach seine Mutter und sich selbst. Über seine Motive braucht man nicht zu spekulieren: Er präsentierte sie bereits Anfang Februar auf seiner Webseite in einem Manifest. Daraus geht klar hervor, dass er aus rassistischen Motiven handelte und nach diesem Schema seine Opfer auswählte. Trotz dessen erklärte das Bundeskriminalamt, er sei kein „Anhänger einer rechtsextremistischen Ideologie“ gewesen. Das zeigt nur, wie verzweifelt versucht wird, das Ausmaß rechter Strukturen zu leugnen.

Weiterlesen „Antifaschistische Kundgebung – für die Ermordeten in Hanau“

LARA „La Resistance“ -Ingolstadt

Am19.07.2020 beteiligen sich rund 80 Personen an einer Kundgebung auf dem Ingolstädter Rathausplatz unter dem Titel: „Antifa in die Offensive – Solidarität mit Steffi!“.

Steffi, eine Politikerin der Linkspartei und aktive Gewerkschafterin, war vor drei Wochen in Kösching (bei Ingolstadt) nachts beim Spaziergang von hinten attackiert worden, sie konnte sich mit Tritten nach hinten befreien. Der Angreifer hatte mehrfach
„Ihr scheiß Linke! „gerufen.

Wir bedanken für die Unterstützung aus sechs bayerischen Städten, die mit uns gemeinsam gezeigt haben, dass rechte Gewalt nicht unbeantwortet bleibt.

Siamo tutti antifascisti – den Antifaschistischen Selbstschutz organisieren!

#ingolstadt #kundgebung #aktion #161 #antifa #afa #fightcapitalism #solidarity #solidarität #solidaritätmitsteffi #freiheitfürjo #organize #selbstschutz

#NichtaufunseremRücken-Aktionstag: AgitProp in Nürnberg – Des Einen Elend, des Anderen Luxusyacht.

Zusammen mit GenossInnen der Revolutionär organisierte Jugendaktion und der Prolos haben wir heute in der Nürnberger Innenstadt eine Yacht gekapert.
#ProlosJetztMitYacht

Zum Bericht mit Videos: http://www.prolos.info/…/nichtaufunserenruecken-aktionstag…/

Weiterlesen „#NichtaufunseremRücken-Aktionstag: AgitProp in Nürnberg – Des Einen Elend, des Anderen Luxusyacht.“

Kaputtgart in Stuttgart

Ein Kommentar

Seit Sonntag Vormittag möchte ich kotzen. Im Strahl. Aber nicht, weil ich in der vorherigen Nacht Teil einer extrem alkoholisierten „Party-Event-Szene“ war. Es liegt mehr an dem Fetisch des deutschen Bürgertums, von rechtsradikalen Akteur*innen bis in das sogenannte links-liberale Spektrum hinein, nach einer solchen Nacht wie am 20.06.2020 in Stuttgart jeden Stiefel zu lecken, der sich ihnen anbietet. Eine Distanzierungswelle fegt wieder über das Land und greift schneller um sich, als das Covid-19 Virus je in der Lage wäre. Dabei wird der Fetisch vom schützenswerten Eigentum, zerstört von einem proletarischen (wahlweise auch migrantischen) Mob weit vor sich hergetragen und überlagert den wichtigen Diskurs über institutionalisierten Rassismus und Bullengewalt. Doch eines nach dem anderen. Was ist passiert?

Weiterlesen „Kaputtgart in Stuttgart“

Rückblick – Black Lives Matter / racial profiling Proteste in Regensburg

Am 6. Juni und 13. Juni haben sich viele Menschen in Regensburg auf die Straße begeben um gegen Rassismus und Polizeigewalt zu demonstrieren.

Nicht nur George Floyd und andere von amerikanischen Staat ermordete People of Color verlangen nach Gerechtigkeit. Polizeiliche Gewalt gegen Geflüchtete, MigrantInnen, Arme, Jugendliche und viele andere ist weltweit an der Tagesordnung. Die Wut, die die Menschen in den USA auf die Straße treibt, kann auch hier bei uns wahrgenommen werden. Auch hier in Deutschland werden Menschen aufgrund ihrer Herkunft und Hautfarbe von der Polizei ermordet und kommen bisher ungestraft davon. So wie Oury Jalloh, Amad A., und unzählige weitere.

Weiterlesen „Rückblick – Black Lives Matter / racial profiling Proteste in Regensburg“