Selbstverständnis

 

Sozialrevolutionäre Aktion (SRA)

Ein Komitee zur Durchführung sozialrevolutionärer Praxis aus dem südlichen Bayern gibt hier und heute (15.10.2017) die Neugründung der Gruppe „Sozialrevolutionäre Aktion “ bekannt.

Selbstverständnis

Wir stehen in der Tradition der kämpfenden ArbeiterInnenklasse weltweit. Folgerichtig stehen wir  deshalb für einen proletarischen Internationalismus ein. Wir sehen den gesellschaftlichen Hauptwiderspruch in dem Verhältnis zwischen Kapital und Arbeit, welcher durch das kapitalistische Weltwirtschaftssystem aufrechterhalten wird. Wir lehnen das kapitalistische Weltwirtschaftssystem in all seinen Ausprägungen entschieden ab. Wir sehen in diesem die Ursächlichkeit der derzeitigen Unterdrückung, Vertreibung, Entfremdung, Ausbeutung, Verelendung, Endmündigung sowie den weltweiten Dauerkriegszustand. Weiter ist der Kapitalismus verantwortlich für die existierende Klassengesellschaft. Diese gilt es zu erkennen und zu überwinden. Wir sind solidarisch gegenüber all den Menschen, Gruppen, Organisationen, Bündnissen, Parteien und Bewegungen, welche Ihren Beitrag dazu leisten diese Verhältnisse zu überwinden und dabei eine neue gerechte Welt errichten wollen, in welcher die Herrschaft des Menschen über den Menschen ein Ende hat. Wir bezeichnen uns selbst als antifaschistisch. Wobei wir den Kampf gegen den Faschismus eng verbunden sehen mit dem Kampf gegen das kapitalistische Weltwirtschaftssystem. Das eine kann uns ohne das andere nicht gelingen. Wir werden gegen Antisemitismus genau so konsequent auftreten wie gegen die derzeit herrschenden patriarchalen Verhältnisse und die daraus resultierenden Sexismen.Die Unterdrückung der Frau*en muss ein Ende haben.  In diesem Sinne solidarisieren wir uns ebenfalls mit der LGBTQ*-Community.

Wir werden gegen Rassismus kämpfen wo immer er uns auch begegnen wird. Rassismus dient als Instrument der herrschenden Klasse zur Spaltung der weltweiten ArbeiterInnenklasse. Rassismus als menschliche Konstruktion zur Zementierung von Unterdrückungsverhältnissen darf nirgendwo ein Unterschlupf gewährt werden.

Wir bezeichnen uns als undogmatische Linke, wobei wir uns auf verschiedenste anarchistische und kommunistische Theorien beziehen. Unser Primat soll die sozialrevolutionäre Praxis sein. Wir werden eine konsequente und zuverlässige PartnerIn sein, für all jene, die mit uns gemeinsam diesen Kampf führen wollen.  Wir stehen diesbezüglich bereit für geeignete Kooperationen, Assoziationen und Bündnisse welche unserer gemeinsamen Sache dienlich erscheinen. Wir distanzieren uns deutlich von jenen Kräften, welche vorgeben sich für unsere gemeinsamen Ziele einzusetzen jedoch durch Sabotage, Spaltung und theoretischer Irreführung genau diese konsequent verhindern. Linke Politik ist kein exklusiver Prozess einiger Privilegierter sondern ein permanenter Kampf der ArbeiterInnen innerhalb der bestehenden Verhältnisse mit all den damit verbundenen Schwierigkeiten.

Wir sehen derzeit die absolute Notwendigkeit gegen die flächendeckende Verarmung breiter Bevölkerungsanteile einzutreten. Ebenso den überlebensnotwendigen Wohnraum einzufordern, welcher uns allen zusteht. Wir lassen uns nicht vertreiben. Wir lassen es auch nicht zu, dass Millionen Menschen, welche aus unerträglichen Umständen fliehen mussten, genau dorthin wieder zurück geschickt werden wo sie täglich um ihr Überleben kämpfen müssen. Wir fordern ein Bleiberecht ÜBERALL. Insbesondere die Bundesrepublik Deutschland trägt eine große Mitschuld an der weltweiten Verelendung und dem globalen Massensterben. Auf der Suche nach Absatzmärkten, Rohstoffen, Energiequellen und sicheren Handelswegen werden seitens der herrschenden Klasse alle Register gezogen um diese auch zu bekommen. Das dadurch verursachte Elend ist die unmittelbare Konsequenz. Wir distanzieren uns von jenen Kräften, welche durch unterschiedlichste Motive fehlende sozialstaatliche Maßnahmen ersetzen wollen ohne dabei die Verantwortung dem kapitalistischen Wirtschaftssystem zu übertragen und dieses anzuprangern. Radikales Denken heißt, den Ursachen auf den Grund zu gehen, deshalb lehnen wir vertikale und hierarchische Strukturen ab.  Wir lachen über die staatlich gesetzte sogenannte „Extremismus Theorie“ und fordern die Menschen auf zu Denken. Ein weiter so kann es nicht geben. Links in die Offensive ist unser Motto. Wider den bestehenden Verhältnissen. Auf Auf in den Kampf……

 

Gez. Sozialrevolutionäre Aktion