„Die Welt zu Gast bei Freunden“ 1000 Jahre Sommermärchen?

Im Jahre 2006 war Deutschland die ausrichtende Nation der vierjährig stattfindenden Fußballweltmeisterschaft. Unter dem Motto „Die Welt zu Gast bei Freunden“ wurde das „kollektive Schuldgedächtnis“ der verbliebenen „links versifften Gutmenschen“ hierzulande in die Mangel genommen.
Der Stolz auf die Nationalfahne, der Stolz auf Deutschland, der Stolz auf „unsere Geschichte“ durfte endlich wieder unverhohlen zelebriert werden. Autokorsos von betrunkenen „Deutschland Fans“, Hitlergrüße, rassistische Beleidigungen und Massenaufläufe sich selbst bejubelnder Patrioten des deutschen Bürgertums miteingeschlossen. Diese sich ins Unermessliche steigende Ekelhaftigkeiten gipfelten in dem Slogan „Die Welt zu Gast bei Freundinnen“, welches zeitgleich das Motto des größten deutschen Bordells namens „Pascha“ in Köln war.

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Die Soziale Frage und der Wohnraum in Regensburg

Und täglich grüßt das Murmeltier!

Seit Jahren nehmen wir sprunghafte Steigerungen von Preisen für (Wohn)Räume wahr. Hintergrund hierfür ist der allgegenwärtige Markt, auf welchen sich kapitalstarke Akteure an dem Allgemeingut Wohnraum oftmals unter der Schirmherrschaft der jeweilig regierenden Parteien unermesslich bereichern können. Ein gutes Beispiel für Privatisierung von Wohnraum ist der GBW-Verkauf von Markus Söder. Dieser von der Staatsregierung als „alternativlos“ bezeichnete Vorgang ist schlichtweg eine Bankrotterklärung politischer Interventionen zum Schutz der hiesigen Bevölkerung vor der kapitalistischen Marktlogik bzw. deren dramatischen Folgen für die Menschen.

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Widerständiges Bayern unterbricht Selbstbeweihräucherung der CSU in Regensburg

Am Dienstag, den 28.08.2018, gelang es etwa einem Dutzend AktivistInnen der Kampagne Widerständiges Bayern, den Besuch des Ministerpräsidenten Markus Söder auf der Regensburger Dult im Hahnzelt zu stören. Mit Trillerpfeifen, Zwischenrufen und einem Transparent mit der Aufschrift „Söder und Rieger zusammen in die JVA, das wäre wunderbar“ unterbrachen die AktivistInnen die Ansprache Söders für eine kurze Zeit.

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Die Herrschaft des Unrechts beenden! Samstag, 6.Oktober, 14 Uhr

6.Oktober – Demonstration zum Heimatministerium in Nürnberg

Gemeinsam für eine solidarische und fortschrittliche Welt

Samstag, 6.Oktober, 14 Uhr // Aufseßplatz Nürnberg

facebook.com/widerstandbayern

Die Geschichte haben wohl viele mitbekommen: Die Bundesregierung schob im Juli 69 Menschen nach Afghanistan ab. Innenminister Seehofer beschrieb das Ganze leicht erheitert als Geschenk zu seinem 69. Geburtstag. Einer der 69 brachte sich nach der Ankunft in Kabul um. Lustig ist der Horst. Das ist nur ein Beispiel, das beschreibt, wie weit es schon gekommen ist mit dem Rechtsruck in der BRD. Was gesagt und getan werden darf, hat sich in den letzten Jahren seit der sog. „Flüchtlingskrise“ immer weiter verschoben. Dabei hat die AfD geschickt die Tabus gebrochen und gehetzt, wo es nur ging. Doch politisch durchgesetzt haben diesen Rechtsruck die Regierungsparteien, in Bayern allen voran die CSU. Diese Partei ist bundesweit Vorreiter in Sachen Faschisierung: Sie setzt stets als erste Landesregierung die härtesten Grundrechtsbeschneidungen durch und baut so die BRD immer noch weiter zu einem autoritären Polizeistaat um. Das letzte bekannte Beispiel dieses Jahr: das bayerische Polizeiaufgabengesetz. Aktuell in der Diskussion sind die Pläne der CSU um die Internierungslager („Ankerzentren“). Doch damit hat diese Entwicklung nicht begonnen. Seit Jahren arbeitet die CSU in Bayern daran die Gefängnisse auszubauen, die Jugendhilfe autoritärer zu gestalten und die Opposition kleinzuhalten. Was ihr vorschwebt ist eine „konservative Revolution“, die endlich mit den Errungenschaften der 68er Schluss macht. Alle sollen nach ihrer Leitkultur leben, was nichts anderes heißt, als sich den herrschenden Werten und Normen anzupassen und zu funktionieren. Frauen sollen wieder in den Bereich der Hausarbeit und Kindererziehung zurückgedrängt werden. Menschen aus anderen Ländern sollen so wenig Rechte wie möglich genießen und jederzeit abschiebbar sein. Diese Politik der Angst und Repression macht vielen Menschen das Leben zur Hölle.

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Der AfD-Pegida-Polizei-Komplex

Viele Staatsgläubige sind entsetzt, dass ein LKA-Mitarbeiter bei einer PEGIDA-Demo mitläuft und Journalisten beschimpft. Er ist nicht irgendein LKA-Mitarbeiter, sondern soll laut MDR-Recherchen Buchprüfer bei Ermittlungen in schweren Straftaten sein. Damit habe er Zugriff auf das polizeiliche Erfassungssystem, in dem alle Ermittlungsvorgänge eingespeist werden. Damit nicht genug: Er soll auch Zugriff auf das Zentrale Ausländerregister haben.

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Demo für Grenzüberschreitende Solidarität!

Aufruf

Wir – Aktivist_innen aus Deutschland und Österreich – sind empört über die Pläne unserer Regierungen, die Grenzen zu schließen und weitere Massenlager für Menschen zu errichten. Es ist ihre Politik, die tausenden Menschen im Mittelmeer das Leben kostet.

CSU, AfD, ÖVP und FPÖ schmieden quer durch Europa „Achsen“, um ihre rassistische Agenda voranzutreiben. Wir setzen ein Zeichen der internationalen Solidarität und reißen am 15. September symbolisch die Mauern der „Festung Europa“ an der deutsch-österreichischen Grenze bei Passau ein.

Auf nach Passau! Stehen wir gemeinsam für unsere Willkommenskultur und unteilbare Menschenrechte auf.

Erstunterzeichnende

Plattform für eine menschliche Asylpolitik (Ö)
Aufstehen gegen Rassismus (D)
Königlich Bayerische Antifa Regensburg (D)

Unterstützende (wird laufend ergänzt)

Sozialrevolutionäre Aktion (D)

Für die Religionsfreiheit – Gegen DİTİB

Bei einer Kritik an Religion bedarf es einer Einschätzung der materiellen, geschichtlichen Umstände, auf der jede Religion beruht und mit denen sie sich auch ändert. Andernfalls verkommt Religionskritik zu einem Hindernis für unseren Kampf gegen Faschismus, Rassismus und Unterdrückung.
Der französische Marxist und Soziologe Gilbert Achcar bringt den Zusammenhang von antimuslimischem Rassismus und dem Erstarken von Fundamentalismus auf den Punkt. „Islamophobie ist objektiv der beste Verbündete des islamischen Fundamentalismus: Ihr jeweiliges Wachstum bedingt einander.“
Ein linkes Selbstverständnis bedeutet, die Religionsfreiheit aller bedingungslos zu verteidigen. Andernfalls beteiligen wir uns nicht nur an dieser Form der Unterdrückung, sondern wir grenzen uns von eben jenen Menschen ab, die wir motivieren wollen, gemeinsam mit uns für umfassende – nicht nur religiöse – Freiheit zu kämpfen. Weiterlesen „Für die Religionsfreiheit – Gegen DİTİB“