Aktionstag gegen Repressionen

Am 28.11.2020, veranstalteten wir am Neupfarrplatz eine Kundgebung, um Solidarität mit den Angeklagten der Rondenbarg-Prozesse auszudrücken. Wir wurden mit Redebeiträgen unserer Bündnispartner*innen der Resistenza Antifascista Ratisbona, des Aufbruch, des Internationaler Kultur-und Solidaritätsverein Iks-Regensburg, der Anarchistischen Gruppe Regensburg und der Roten Hilfe unterstützt.

Wir stellen uns klar gegen die staatliche Klassenjustiz und solidarisieren uns mit allen politischen Gefangenen.

Es folgt unsere Rede zur Thematik:

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Zwischen Faschos und Querdenkern

Am 14.11.2020 eine bayernweite Schwurblerdemo in #Regensburg abgehalten. Den teils rechten und hochgradig antisemitischen Verschwörungstheorien der „Querdenker“ wurde von allen Seiten etwas entgegengesetzt. Trotz des Verbots der Gegendemonstrationen ließen es sich hunderte Menschen nicht nehmen, auf die Straße zu gehen und unter Einhaltung der Masken- und Abstandspflicht gegen die Schwurbler laut zu werden. Mit Schildern, Online-Kampagnen, Bannerdrops und Spontandemonstrationen wurde in Regensburg klargestellt:“#Solidarität statt Verschwörungswahn!“ Denn: Wer mit Faschos marschiert, hat die Kontrolle über sein Leben verloren!

#mitdenken

#faschowatch

#schwurblerwatch

#niewiederfaschismus

#rgb1411

#gegenjedenantisemitismus

Kunstaktion gegen die soziale Ungleichheit

Am 07.11.2020 veranstalteten wir – die Sozialrevolutionäre Aktion Regensburg gemeinsam mit der autonomen Gruppe Prolos aus Nürnberg eine Kunstaktion, um auf die herrschende Ungleichheit zwischen den Angehörigen verschiedener Klassen sowie deren Verstärkung während der Coronakrise aufmerksam zu machen. Das prominente Gesicht von Gloria von Thurn und Taugt Nix, aber auch das weniger bekannte Gesicht desStandortleiters von Continental in Regensburg René Krahn wurden stellvertretend für die Kapitalistinnen der Welt von stereotypischen Arbeiterinnen durch die Regensburger Innenstadt gezogen. Bei Gesprächen der Kapitalistinnen über ihre Investitionen vergessen diese im wahrsten Sinne, wer den Laden am Laufen hält: Es sind die lohnabhängigen Beschäftigten, die durch „Mehrarbeit ohne vollen Lohnausgleich“ wie der Gesamtmetall-Präsident Wolf kürzlich im Interview schwafelte, die Krise managen sollen. Vor allem die Reichen, Aktionäre und Firmenbosse, die die Krise aussitzen und jetzt noch immer Profite generieren, indem sie Arbeiterinnen entlassen oder in Kurzarbeit schicken, neue Absatzmärkte erschließen,werden finanziell unterstützt. Vergessen wird dabei, dass diese Rettungspakete aus dem Geld der Arbeiter*innen gemacht sind, unseren Steuern, unserer Arbeit Wert! Wir fordern klar, all jene für die Krise zahlen zu lassen, die sich schon viel zu lange an unserer Arbeit bereichern und an der Krise sogar noch verdienen, während andere für ihre Existenzgrundlage arbeiten und kämpfen müssen.

#NichtAufUnseremRücken

WeltKobanêTag

Nieder mit dem Kleriker Faschismus! Solidarität Mit Rojova!Am 1. November, dem Welt-Kobanê-Tag, sind wir mit unserem Bündnispartner dem Internationalen Kultur-und Solidaritätsverein Iks in Regensburg auf die Straße gegangen!Gemeinsam bringen wir unsere Solidarität mit den kämpfenden Menschen in Rojava zum Ausdruck. Her yer kobanê, her yer direnis. Überall ist Kobane, überall ist Widerstand. Wir stehen heute hier zum Welt Kobanê Tag.

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KRISENBLATT zu Covid 19

Covid 19 – Krise

Die Lage ist ernst. Binnen weniger Wochen hat das Corona-Virus die ganze Welt auf den Kopf gestellt. Sämtliche Medien sind fast ausschließlich von dieser Thematik bestimmt. Es werden täglich Zahlen miteinander verglichen, die keine gemeinsamen Parameter beinhalten, also schlichtweg keinerlei representative Statistiken bilden können. Nur welche Information ist denn innerhalb dieses Überflusses an “Corona-Nachrichten” tatsächlich valide oder sogar relevant?

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Rückblick – Krieg dem imperialistischen Krieg!

Anlässlich des 1. September waren wir zusammen mit dem IKS, der FDJ Regensburg dem Arbeiterbund für den Wiederaufbau der KPD OG Regensburg und vielen Genossinnen und Genossen auf der Straße, um gegen die weltweiten Machenschaften von Kriegstreiberei zu protestieren.


Nie darf es gegen die Ungerechtigkeit zu einem Schweigen kommen. Umso mehr die Leute da draußen absehen, ihr eigenes Wort zu erheben und damit leiser werden, umso lauter wird der Schrecken des Krieges werden.

„Zerreißt den Mantel der Gleichgültigkeit, den Ihr um Euer Herz gelegt! Entscheidet Euch, ehe es zu spät ist!“

Die Weiße Rose in ihrem 5. Flugblatt Ende Januar 1943.

Krieg dem imperialistischen Krieg!

Heraus zum Antikriegstag, 1. September 2020! Beginn Kundgebung: 18.00 Uhr – Neupfarrplatz Regensburg

Am 1. September führen weltweit jedes Jahr Menschen verschiedenste Protestaktionen durch, um am Jahrestag des Überfalls der Wehrmacht auf Polen gegen Krieg zu mahnen und ihrer Forderung nach einem friedlichen Zusammenleben Ausdruck zu verleihen. Diese Forderung sollte der Traum jedes Menschen sein. Aber die Welt wird nicht durch Träume, sondern durch Taten verändert.

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Solidarität mit dem Streik in Königswiesen!

Hinter dem Streik – verwobene Unterdrückungen – ein gemeinsamer Kampf:

Dieser Arbeitskampf hat sehr bildlich einige Absurditäten zum Ausdruck gebracht: Arbeiter*innen aus Ländern, die an imperialistischer Ausbeutung ersticken, kommen nach Deutschland, um unseren Wohlstand aufzubauen. Der Großteil des Profits daraus geht aber auch nicht mal an die deutsche Bevölkerung, oder gar an Arbeiter*innen, sondern an die Ausbeuter*innenklasse. Es greifen eine Vielzahl von Ausbeutungsmechanismen, unter Anderem struktureller Rassismus und unterschiedliche Arbeitsverhältnisse. Aber der Fokus darauf, wie vielfach Menschen ausgebeutet und diskriminiert werden, individualisiert die Kämpfe, anstatt daraus einen einzigen Kampf gegen den Kapitalismus an sich zu führen. Währenddessen müssen sich die nicht-Streikenden von ohnehin mangelhaft informierten Linken anhören, dass sie Streikbruch begehen, obwohl auch nur etwa 25 Kundgebungsteilnehmer da sind, weil so viele andere – je nach Auslegung – entweder „verhindert sind“ oder eben „Streik brechen“.

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Rückblick – Antifaschistische Kundgebung – für die Ermordeten in Hanau

„Wir haben uns ein Versprechen gegeben: Nie zu vergessen und niezu vergeben. Solange nicht […] bis endlich Konsequenzen gezogenwerden […], solange werden wir nicht aufhören zu kämpfen.“

Statement von Angehörigen der Ermordeten in Hanau.

Danke an alle die heute dabei waren und ein Zeichen gegen Rassismus und Antisemitismus gesetzt haben. Der Kampf geht weiter, jede Minute des Lebens muss jede*r gegen Rassismus und Antisemitismus aufstehen. Kein Vergeben, kein Vergessen. #norasicm #saytheirnames

Antifaschistische Kundgebung – für die Ermordeten in Hanau

Rassismus tötet – in Hanau und überall
„Wir haben uns ein Versprechen gegeben: Nie zu vergessen und nie
zu vergeben. Solange nicht […] bis endlich Konsequenzen gezogen
werden […], solange werden wir nicht aufhören zu kämpfen.“
Statement von Angehörigen der Ermordeten in Hanau

Am 19. August 2020 – 18 Uhr Neupfarrplatz

Am 19. Februar 2020 erschoss ein Mann in Hanau 9 Menschen, danach seine Mutter und sich selbst. Über seine Motive braucht man nicht zu spekulieren: Er präsentierte sie bereits Anfang Februar auf seiner Webseite in einem Manifest. Daraus geht klar hervor, dass er aus rassistischen Motiven handelte und nach diesem Schema seine Opfer auswählte. Trotz dessen erklärte das Bundeskriminalamt, er sei kein „Anhänger einer rechtsextremistischen Ideologie“ gewesen. Das zeigt nur, wie verzweifelt versucht wird, das Ausmaß rechter Strukturen zu leugnen.

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