Kunstaktion gegen die soziale Ungleichheit

Am 07.11.2020 veranstalteten wir – die Sozialrevolutionäre Aktion Regensburg gemeinsam mit der autonomen Gruppe Prolos aus Nürnberg eine Kunstaktion, um auf die herrschende Ungleichheit zwischen den Angehörigen verschiedener Klassen sowie deren Verstärkung während der Coronakrise aufmerksam zu machen. Das prominente Gesicht von Gloria von Thurn und Taugt Nix, aber auch das weniger bekannte Gesicht desStandortleiters von Continental in Regensburg René Krahn wurden stellvertretend für die Kapitalistinnen der Welt von stereotypischen Arbeiterinnen durch die Regensburger Innenstadt gezogen. Bei Gesprächen der Kapitalistinnen über ihre Investitionen vergessen diese im wahrsten Sinne, wer den Laden am Laufen hält: Es sind die lohnabhängigen Beschäftigten, die durch „Mehrarbeit ohne vollen Lohnausgleich“ wie der Gesamtmetall-Präsident Wolf kürzlich im Interview schwafelte, die Krise managen sollen. Vor allem die Reichen, Aktionäre und Firmenbosse, die die Krise aussitzen und jetzt noch immer Profite generieren, indem sie Arbeiterinnen entlassen oder in Kurzarbeit schicken, neue Absatzmärkte erschließen,werden finanziell unterstützt. Vergessen wird dabei, dass diese Rettungspakete aus dem Geld der Arbeiter*innen gemacht sind, unseren Steuern, unserer Arbeit Wert! Wir fordern klar, all jene für die Krise zahlen zu lassen, die sich schon viel zu lange an unserer Arbeit bereichern und an der Krise sogar noch verdienen, während andere für ihre Existenzgrundlage arbeiten und kämpfen müssen.

#NichtAufUnseremRücken

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