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01 Aufruf DRUCK FRONT

Bekanntmachung des KOMMANDOS THURN UND TAUGT NIX:

Immer noch grunzt aus dem Schloss Emmeram die Fürstin Gloria von Thurn und Taxis dem aufgeklärten Teil der Menschheit ihre niveaulosen Frechheiten entgegen. Für viele ist sie nicht mehr, als eine stinkreiche, verwirrte bayerische Provinzmatrone, welche verzweifelt um Aufmerksamkeit buhlt. Sie hockt auf ihrem milliardenschweren Vermögen und freut sich über den jahrhundertelang ergaunerten, größten privaten Waldbesitz in Europa. Dieses unsägliche Adelsgeschlecht, welches durch grenzenlose Anbiederei an die Päpste im 15. Jahrhundert in das Postgewerbe einsteigen konnte und sich seitdem mit jedem Fiesling der Geschichte aufs Vornehmste arrangierte, residiert nach wie vor ungestraft im Schloss Emmeram in Regensburg. Eine Zeit lang inszenierte sie sich als bettelarme Heulsuse, welche die Hälfte ihres Personals rauswarf und wertvollen Familienschmuck veräußern musste. Die Reaktionen und Empörung der Menschen in Bayern darauf hin machten ihr scheinbar derart Angst, dass sie sich berufen fühlte, ein „Benimm-Buch“ herauszugeben. Dieses Meisterwerk der Überflüssigkeit sollte die Menschen motivieren, stilvoll arm zu sein und ihr Schicksal unwidersprochen hinzunehmen. Aber auch das reichte ihr nicht. Um sich gänzlich von der Außenwelt abzuschotten, gründete sie eine christlich-fundamentalistische Sekte, welche sich bisweilen als Gruppe radikaler Abtreibungsgegner feiert. Auf ihrer gruseligen Mission hat die Fürstin auch kein Problem, sich von organisierten Neonazi-Strukturen unterstützen zu lassen. So ist es auch zu erklären, dass Gloria rassistische Kommentare über Dunkelhäutige ebenso leicht von den Lippen gehen, wie menschenverachtende Statements gegen Geflüchtete. Neulich empörte sich die Gute, dass das halbe arbeitslose Nordafrika vor ihrem Schloss heimisch geworden sei. Weiter schmückt Sie sich mit einem fanatischen Hass auf homosexuelle Menschen, trotz oder wegen bester Beziehungen und Kontakte zur römisch-katholischen Kirche, insbesondere hier in Regensburg. Für den jahrzehntelangen, hundertfachen sexuellen Missbrauch an Zöglingen der Kirche hatte sie nur Häme und Spott übrig. Schließlich sei ja sexueller Missbrauch normal und käme überall anders ebenso vor. Soweit so schlecht. Bei schlecht gekleideten Menschen, Geflüchteten, Opfern von sexueller Gewalt, unliebsamen Arbeitnehmern, Homosexuellen sowie Frauen, die sich für eine Abtreibung entschieden haben, kennt Gloria kein Pardon.

Das Kommando Thurn und Taugt Nix fordert deshalb:
Enteignung der Fürstin (Privatvermögen und Grundbesitz)
Umwandlung des Schlosses St. Emmeram in sozialen Wohnraum
Öffentliche Buße und Demut
Nochmaliges Wiederholen einer regulären Grundschule
Lebenslanges Redeverbot (alternativ: Schweigegelübde)
Bau und Finanzierung einer Abtreibungsklinik
Finanzierung kostenloser Rechtsberatung für Geflüchtete
Bei Bedarf: Sich endlich zu outen!

Um diesen Forderungen Nachdruck zu verleihen, rufen Wir alle Menschen auf, sich am 16.12.2017 um 17 Uhr, in Lumpen verhüllt, mit Fackeln und Mistgabeln*auf dem Bismarckplatz zu versammeln, um gemeinsam an dem altehrwürdigen Christkindlmarkt im Schlosshof von St. Emmeram vorbei zu ziehen. Neben Gauklern, Musik und einschlägiger Symbolik aus der Zeit der französischen Revolution wird es interessante Redebeiträge geben. Keine falsche Scham! Ein Spaß für die ganze Familie. Wir sorgen für ein alternatives Weihnachtserlebnis der Extraklasse in Regensburg. In diesem Sinne. Der Fürstin einen Zacken aus der Krone brechen.